Ferrari Firmengeschichte
== Geschichte ==
Die Ursprünge der Firma gehen zurück auf die [[Scuderia Ferrari]], einem Rennstall, der von [[1929]] bis [[1938]] unter der Leitung von Enzo Ferrari sehr erfolgreich Autorennen fuhr, insbesondere als Werks-Team von [[Alfa Romeo]]. Schon zu diesen Zeiten wurde das heute noch benutzte Logo verwendet: ein sich aufbäumendes Pferd, das ''cavallino rampante''.
[[1940]] wurde die Scuderia in "Auto Avio Costruzioni Ferrari" umbenannt und zog [[1943]] nach Maranello um, wo sie bis heute ihren Hauptsitz hat. [[1944]] wurde die Fabrik durch einen Bombenangriff zerstört und [[1946]] wieder aufgebaut.
Der erste Ferrari war der 125 C Sport mit einem 1,5-Liter V12 Motor, der [[1947]] gebaut wurde.
Für exquisites Styling aus dem Haus [[Pininfarina]] bekannt, sind und waren die Autos von Ferrari ein ultimatives Accessoire für die Reichen und Schönen. Neben Pinifarina wurden auch Scaglietti, Bertone und Vignale für das Design von Ferraris beauftragt.
Der Bau von hochgezüchteten kleinen V8- und V12-Motoren mit einprägsamen Klang, guter Leistung und schönem Aussehen macht und machte einen Ferrari begehrenswert.
== Die berühmte ''[[Scuderia]]'' ==
Seit [[1948]] engagiert sich Ferrari in der [[Formel 1]] mit einem eigenen Rennteam. Der erste Formel 1-Ferrari war ein Tipo 125 F1. Damit ist Ferrari das älteste Team im Formel 1-Zirkus. Au�erdem ist es das erfolgreichste Team in der Geschichte der Formel 1. Eine Schwächeperiode in den [[1980er]] und [[1990er]] Jahren endete nach der Verpflichtung von [[Michael Schumacher]], der viermal in Folge (2000, 2001, 2002 und 2003) die Fahrermeisterschaft gewann und ma�geblich daran beteiligt war, die Konstrukteursmeisterschaft für Ferrari fünfmal in Folge (1999, 2000, 2001, 2002 und 2003) zu sichern. Insgesamt hat Ferrari die Konstrukteursmeisterschaft in der Formel 1 13 mal gewonnen.
Weitere berühmte Fahrer für Ferrari waren [[Alberto Ascari]], [[Niki Lauda]], [[Jody Scheckter]], Gerhard Berger.
Team und Fahrer
Auto: F2004 (Modell)
053 V10 (Motor)
Bridgestone (Reifen)
Rory Byrne (Konstrukteur)
Paolo Martinelli (Motorenchef)
Fahrer: Michael Schumacher (03.01.1969)
Rubens Barrichello (23.05.1972)
Luca Badoer (25.01.1971) - (Testfahrer)
Luciano Burti (05.03.1975) - (Testfahrer)
WM-Titel: 13 Fahrer Titel (1952, 1953, 1956, 1958, 1961, 1964, 1975, 1977,
1979, 2000, 2001, 2002, 2003)
13 Konstrukteurs Titel (1961, 1964, 1975, 1976, 1977, 1979, 1982
1983, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003)
Team: Jean Todt (Teamchef)
Ross Brawn (Technischer Direktor)
Rory Byrne (Chefdesigner)
Ignazio Lunetta (Chefingenieur)
Nick Tombasis (Chefaerodynamiker)
Stefano Domenicali (Teammanager)
Nigel Stepney (Rennmanager)
Chris Dyer (Renningenieur Schumacher)
Gabriele Delli Colli (Renningenieur Barrichello)
Formel-1-Debüt: 1950
GP-Einsätze: 686
Das Cavallino
Das Symbol von Ferrari ist ein schwarzes Pferd auf gelbem Grund, mit den Buchstaben S F für "Scuderia Ferrari". Das Pferd war ursprünglich das Symbol von Baron Francesco Baracca, einem Flieger-As der italienischen Luftwaffe im 1. Weltkrieg. Baron Baracca wurde am 19. Juni 1918 nach 34 siegreichen Luftschlachten abgeschossen und avancierte schnell zum Nationalhelden. Er lie� das Pferd auf seine Flugzeuge malen, weil seine Fliegergruppe zum Kavallerie-Regiment gehörte.
Eine weitere unbewiesene Theorie ist der Meinung, dass Baracca das Pferd von einem deutschen Piloten, der das Wappen der Stadt Stuttgart auf seinem Flugzeug trug, kopierte. Interessanterweise hat der deutsche Automobilhersteller Porsche das Stadtwappen von seinem Standort Stuttgart-Zuffenhausen ebenfalls in sein Markenzeichen integriert.
1923 gewann Enzo Ferrari ein Autorennen in Ravenna und traf die Komtess Paolina, die Mutter Baraccas. Von ihr erhielt er die Erlaubnis das Pferd als Emblem zu verwenden, allerdings dauerte es bis 1932 bis das Logo an den von der Scuderia Ferrari verwendeten Alfa Romeos beim Rennen in Spa benutzt wurde.
Der gelbe Hintergrund wurde von Enzo Ferrari hinzugefügt, weil es die Farbe seiner Heimatstadt Modena, dem damaligen Sitz der Firma, war.
Das Pferd steht übrigens nicht nur für Ferrari. Fabio Taglionis Firma Ducati benutzte es ebenfalls für ihre Motorräder. Taglionis Vater war ein Freund von Baron Baracca und flog in seinem Team, der 91. Fliegerstaffel. Nachdem Ferrari berühmt geworden war verschwand das Pferd als Logo für Ducati und es wird vermutet, dass die beiden Firmen ein Abkommen über die Nutzung eingegangen sind.
Heute ist das Pferd ein eingetragenes Warenzeichen für Ferrari
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